Sucht und die Erkennung der zugrundeliegenden Ursachen
Ein Zusammenhang zwischen GDNF und Craving wird in der Forschung diskutiert; belegt ist er nicht.
Ibogain wird international im Suchtkontext erforscht.
Ibogain ist psychoaktiv und verändert das Erleben. Es schafft eine tiefgreifende lebensverändernde Erfahrung vergleichbar mit einem Lego Haus, das man Stück für Stück abbaut oder abreißt, um es dann wieder neu aufzubauen.
So wird Ibogain immer mehr auch für psychotherapeutische Zwecke genutzt. Denn wo beginnt Abhängigkeit und Sucht?
Was ist Sucht?
“Sucht ist das nicht mehr kontrollierbare Verlangen nach einem bestimmten Gefühls-, Erlebnis- und Bewusstseinszustandes“ so lautet die offizielle Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Zur Sucht kann fast jede Form menschlichen Verhaltens werden. Sucht muss nicht unbedingt stofflicher Natur sein, Co-Abhängigkeit, Magersucht, Bulimie, Spielsucht, um nur einige zu nennen. Oft liegen Traumata dahinter. Jede Sucht entsteht über den Prozess: Erfahrung – Wiederholung – Gewöhnung – Missbrauch – Abhängigkeit. https://www.blaues-kreuz.de › sucht-und-abhaengigkeit
Ibogain ist kein Wundermittel
Eine Ibogain Therapie kann sehr herausfordernd sein da man mit seinen zugrundeliegenden Mustern konfrontiert wird. Die Auseinandersetzung mit sich selbst kann herausfordernd sein und zugleich Anstöße für Veränderungen geben. Wichtig ist zu erkennen, dass eine Ibogain Therapie zwar bei der Überwindung von Süchten helfen kann aber trotzdem kein Wundermittel ist! Ibogain wird Dir nicht alle Probleme abnehmen. Man kann diese Reise mit einem Türknauf vergleichen den du drehst, um durch diese Tür zu gehen. Dahinter liegt der Weg, der dich zu dir in die Freiheit führt, gehen wirst du diesen Weg allein.
Die Therapie mit Iboga ist nur so nachhaltig wie du bereit bist das Erfahrene anzunehmen, damit zu arbeiten und umzusetzen.