Um die Konstitution und deren Abweichung zu benennen, bedient sich Ayurveda des Konzeptes der Doshas, diese könnte man auch als Bioenergien auf der grobstofflichen und feinstofflichen Ebene bezeichnen. Für unser Verständnis ist es wichtig zu wissen, dass diese Kräfte weder sichtbar noch mit unseren Sinnen erfassbar sind.
Doshas sind individuell verschieden
In jedem Menschen wirkt nun eine bestimmte Konstellation der Doshas, welche seine persönlichen Eigenarten, sein Aussehen und die persönlichen Neigungen, Abneigungen sowie Krankheitsanfälligkeiten prägen. Die Konstitution ist unser angeborene individuelle Neigung von Reaktions- und Erkrankungsmustern (Prakriti). Eines der elementaren Ziele des Ayurveda ist es, im Einklang mit der eigenen Konstitution zu leben.
Hierin liegt der Schlüssel für ein langes, gesundes und erfülltes Leben.
Wir sind individuell verschieden
Die wenigsten Menschen lassen sich einem eindeutigen Konstitutionstyp zuordnen, sondern sind eine faszinierende Mischung aus Vata, Pitta und Kapha. Die sogenannten Mischtypen passen zwar nicht in die üblichen (teils etwas zweifelhaften) Konstitutionsbestimmungs-Frage-Bögen hinein, erfreuen sich aber einer sehr vielseitigen Persönlichkeitsstruktur auf körperlicher und geistiger Ebene. Wichtig an dieser Stelle ist die Tatsache, dass im Ayurveda die Bestimmung der Konstitution weder in schlechte noch gute Qualitäten eingestuft wird, sondern neutral bewertet wird. Jeder Konstitutionstyp hat seine Stärken und Schwächen. Das Wissen um die positiven und negativen Kräfte in uns dient vielmehr die Zusammenhänge besser zu erkennen.