Ebenso wie der Ayurveda betrachten Heiler indigener Völker Krankheiten nicht als isolierbares Phänomen, dass sich ausschließlich auf Körper und Geist reduzieren lässt. Es werden stets die vollständigen Zusammenhänge erfasst, was einer Analyse der Gesamtsituation entspricht, hierbei wird auch die spirituelle oder religiöse Überzeugung berücksichtigt.
Entgiftung und Entschlackung
Reinigungskuren gehören zum überlieferten Jahreslauf des Ayurveda. Aber auch unverdaute mentale Eindrücke können als geistiger Müll im Körper als Ama abgelagert werden. Und genau hier setzt Iboga an. Im Ayurveda gibt es ähnlich wie bei uns die Psychotherapie, aber keine direkte Medizin, die dieses geistige Ama behandelt. Empfohlen wird Yoga um die Nadis (Meridiane) zu reinigen, Meditation, sattwische Lebensweise usw.
Der große Vorteil von Iboga
Iboga ist eine Pflanzenmedizin die sowohl den Körper als auch den Geist von Ama befreit. Sie verschafft uns tiefe Einsichten in unser Unterbewusstsein und erklärt uns die Zusammenhänge unseres Lebens. Iboga in einer höheren Dosierung eingenommen (Flood oder Flut) kann uns in einen todesnahen Zustand bringen. Wir bekommen Einblicke zu Ereignissen, die wir verdrängt haben, Dinge, die wir vergessen haben, weil sie zu schmerzhaft waren. In einer Art Wachtraum werden oft unbewusste und verdrängte Episoden des eigenen Lebens an die Oberfläche des Bewusstseins gehoben und können dadurch erkannt und bearbeitet werden. Diese Konfrontation unseres eigenen Lebens geschieht in liebevoller Weise aus der Sicht des Beobachters. Sie schafft die Möglichkeit unser Leben neu zu erleben und dadurch neu auszurichten.