Was sind die möglichen gesundheitlichen Vorteile von Iboga?

Worin kann Iboga dich unterstützen?

Die möglichen gesundheitlichen Vorteile von Iboga sind noch nicht vollständig erforscht und bedürfen weiterer Studien. Es gibt jedoch einige Hinweise darauf, dass Iboga möglicherweise eine Reihe von gesundheitlichen Vorteilen haben könnte.

Iboga in der Psychotherapie

Iboga ist der Türöffner zu unserem Unterbewusstsein und holt Dinge hervor die wir vergessen oder verdrängt haben. Alle Erfahrungen, die wir jemals in unserem Leben gemacht haben, sind in unserem Unterbewusstsein gespeichert. Durch das Öffnen dieser Tür können wir uns mit Dingen auseinandersetzen zu der wir in herkömmlichen Therapien wie z.B. in der Gesprächstherapie meist keinen Zugang finden.
Die Iboga-Erfahrung wird in der Literatur der psycholytischen Psychotherapie zugeordnet. Wir selbst bieten keine Psychotherapie an. Die Erfahrung schafft die Möglichkeit, das alte Gebäude einzureißen, um Platz für ein neues zu schaffen. Viele beschreiben die Erfahrung als körperlich klärend.
Daniel Pinchbeck schreibt in seinem Buch: Den Kopf aufbrechen, Eine psychodelische Reise ins Herz des Schamanismus.

Direkte Unterstützung der Iboga Behandlung:

  • Zeit, um wieder in Bewegung zu kommen.
  • Raum, um Erlebtes anzusehen.
  • Viele Teilnehmende beschreiben die Zeit danach als klärend.
  • Überwindung von alten Verhaltensmustern
  • Raum für Trauer und Abschied.
  • Zeit für das, was innerlich unruhig macht.
  • Wahrnehmung neuer Lebenswege
  • Auseinandersetzung mit der eigenen Lebensgeschichte.
  • Luzide Träume

Menschen kommen mit sehr unterschiedlichen Anliegen zu uns. Unser Angebot richtet sich an Menschen, die sich mit sich selbst auseinandersetzen möchten.

Iboga und die Suchtforschung

Ibogain wird international im Kontext von Abhängigkeitserkrankungen erforscht; wir selbst bieten keine Suchtbehandlung an.
Es ist wichtig zu beachten, dass die Verwendung von Iboga zur Behandlung von Erkrankungen nach wie vor umstritten ist und dass weitere Studien erforderlich sind, um die möglichen Vorteile von Iboga besser zu verstehen.

 

Wie wird Ibogain in der traditionellen Medizin verwendet?

Kulturelle Unterschiede

In Westafrika hat Iboga eine lange rituelle Tradition. In Westafrika wird Iboga traditionell rituell verwendet. Afrikanische Heiler betrachten Krankheiten nicht als rein körperliches Leiden. Körper und Geist bilden eine Einheit. Sie stehen in einem engen Zusammenhang, ähnlich wie im Ayurveda.

Alles ist mit allem verbunden

In der traditionellen afrikanischen Medizin finden wir die Überzeugung, dass viele schwere Krankheiten und psychische Probleme durch den Einfluss von Zauberei oder durch die Geister Verstorbener verursacht werden. Das traditionelle Krankheitsverständnis unterscheidet sich grundlegend vom westlichen.
Alles ist mit allem verbunden und hat Einfluss auf das gesamte Gefüge. Somit werden auch Aspekte aus dem Umfeld im Krankheitsbild berücksichtigt dies könnte z.B. Familie oder Freundeskreis sein.
Diese größeren Zusammenhänge erklären warum Iboga auch in spirituellen Zeremonien verwendet wird. Der Bezug zu den geistigen Welten ist noch sehr stark. Diesen Zugang haben wir im Westen größtenteils verloren. Iboga ist eine Ahnenmedizin und verschafft Zugang zu dieser geistigen Welt, in der man Antworten auf seine Fragen erhält. Durch eine Zeremonie wird die Wahrnehmung und die Bewusstseinsebene verändert, sodass der Reisende zu höheren spirituellen Einsichten gelangen kann. Dadurch kann er mögliche Zusammenhänge seines Krankheitsbildes besser verstehen.

Ibogain in der westlichen Welt

Ibogain wurde in der hiesigen Welt hauptsächlich in der Suchtbehandlung bekannt. Dies ist zunächst einmal der wichtigste und belegbarste Aspekt des Wirkstoffs Ibogain. Seit Iboga im Westen immer mehr ins Blickfeld rückt, wird die Pflanze auch zunehmend Gegenstand wissenschaftlicher Forschung. Hierzu laufen weltweit immer mehr wissenschaftliche Studien. Ibogain ist in vielen Ländern illegal, was die wissenschaftliche Forschung erschwert. Was könnten die möglichen Gründe hierfür sein?

Berührungsängste

Allgemein sind Berührungsängste mit Psychedelika in Deutschland sehr groß. Zurückzuführen ist dies unter anderem auf Todesfälle, die es in Deutschland gab. Ein gutes Beispiel hierfür ist ein Fall aus Berlin, bei dem ein Arzt MDNA und Ephedrin 10-fach überdosiert hatte, zwei seiner Klienten starben und weitere mussten ins Krankenhaus. Auch mit Ibogain und 5-MeO-DMT gab es schon Todesfälle in Europa. Dies ist tragisch, denn diese Todesfälle wären bei genauerem Hinsehen vermeidbar gewesen und gehen auf menschliches Versagen zurück!

Fehlende Studien

Wissenschaftliche Studien sind begrenzt. Die meisten Studien gründen auf Beobachtungsstudien, Fallberichten oder kleineren Studien. Die Wirksamkeit und das Risiko von Ibogain lassen sich bis heute nicht sicher beurteilen, das Wirkprofil ist sehr komplex. Hinzu kommt die rechtliche Lage, die in den meisten Ländern kompliziert ist. So dürfen z.B. Ärzte in Deutschland nicht mit dem Wirkstoff behandeln. Ibogain fällt jedoch nicht unter das Betäubungsmittelgesetz, sodass Privatpersonen eine Behandlung anbieten können. Diese finden dann eher im Untergrund statt und nicht an einer fundierten Universität. Die meisten Studien zu Ibogain finden wir tatsächlich in der Suchtbehandlung. Die Neurowissenschaftlerin Dr. Deborah Mash gilt als weltweit führende Expertin in der Ibogain Forschung. https://psychedelicreview.com/person/deborah-mash/

Zu geringes kommerzielles Interesse

“Die aktuelle Drogenepidemie verlangt nach neuen und innovativen Mitteln” so die arrangierte Frau Dr. Mash. Immer wieder stößt sie jedoch auf Finanzierungsprobleme für den kostspieligen Forschungsprozess. Was ist die mögliche Ursache? “Es ist nicht profitabel genug” vermutet Mash. Pharmaunternehmen interessieren sich nicht für Ibogain. Ein gutes Beispiel hierfür ist Methadon, das zur Drogenersatztherapie bei Heroinabhängigkeit eingesetzt wird. Über Substitutionsbehandlungen entscheiden Ärztinnen und Ärzte gemeinsam mit den Betroffenen.

 

 

Warum funktioniert Iboga bei Suchtproblemen?

Sucht und die Erkennung der zugrundeliegenden Ursachen

Ein Zusammenhang zwischen GDNF und Craving wird in der Forschung diskutiert; belegt ist er nicht.
Ibogain wird international im Suchtkontext erforscht.
Ibogain ist psychoaktiv und verändert das Erleben. Es schafft eine tiefgreifende lebensverändernde Erfahrung vergleichbar mit einem Lego Haus, das man Stück für Stück abbaut oder abreißt, um es dann wieder neu aufzubauen.
So wird Ibogain immer mehr auch für psychotherapeutische Zwecke genutzt. Denn wo beginnt Abhängigkeit und Sucht?

Was ist Sucht?

“Sucht ist das nicht mehr kontrollierbare Verlangen nach einem bestimmten Gefühls-, Erlebnis- und Bewusstseinszustandes“ so lautet die offizielle Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Zur Sucht kann fast jede Form menschlichen Verhaltens werden. Sucht muss nicht unbedingt stofflicher Natur sein, Co-Abhängigkeit, Magersucht, Bulimie, Spielsucht, um nur einige zu nennen. Oft liegen Traumata dahinter. Jede Sucht entsteht über den Prozess: Erfahrung – Wiederholung – Gewöhnung – Missbrauch – Abhängigkeit. https://www.blaues-kreuz.de › sucht-und-abhaengigkeit

Ibogain ist kein Wundermittel

Eine Ibogain Therapie kann sehr herausfordernd sein da man mit seinen zugrundeliegenden Mustern konfrontiert wird. Die Auseinandersetzung mit sich selbst kann herausfordernd sein und zugleich Anstöße für Veränderungen geben. Wichtig ist zu erkennen, dass eine Ibogain Therapie zwar bei der Überwindung von Süchten helfen kann aber trotzdem kein Wundermittel ist! Ibogain wird Dir nicht alle Probleme abnehmen. Man kann diese Reise mit einem Türknauf vergleichen den du drehst, um durch diese Tür zu gehen. Dahinter liegt der Weg, der dich zu dir in die Freiheit führt, gehen wirst du diesen Weg allein.
Die Therapie mit Iboga ist nur so nachhaltig wie du bereit bist das Erfahrene anzunehmen, damit zu arbeiten und umzusetzen.

 

 

Wie lange hält die berauschende Wirkung von Ibogain in einer Reise an?

Welche wichtigen Faktoren bestimmen die Wirkdauer?

Die Dauer wie lange die Wirkung von Iboga in einer höheren Dosierung anhält, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Die Ibogain Wirkdauer ist abhängig von der Dosis, der gewählten Substanz (Wurzelrinde, TA oder HCL) und dem Set und Setting. Die direkt berauschende Wirkung von Ibogain wird in Quellen mit 18 bis 36 Stunden angegeben.
Dosis bedeutet zu entscheiden, wie viel von der Substanz die einzelne Person bekommen soll. „So viel wie nötig, so wenig wie möglich“ heißt die goldene Regel. Hier wird der Gesundheitszustand, das Körpergewicht, das Alter, die Sichtweise auf das Erlebte und die Absicht berücksichtigt. Welche Wirkung soll erzielt werden? Wie geht es der Person gerade? Die bestimmte Menge muss in Beziehung zur Absicht stehen. Deshalb sind Dosis und Set nicht voneinander zu trennen.https://lucys-magazin.com/die-bedeutung-von-set-und-setting/
Wurzelrinde, TA oder HCL bauen sich unterschiedlich schnell ab.

Set und Setting

Die Ibogain Wirkdauer ist abhängig vom Set. Set ist das, was der Einzelne mitbringt: seine gesamte Persönlichkeit, alles bisher Erlebte und Prägende, seine Motivation, seine Gesundheit, seine Stimmung etc. alles, was ihn ausmacht. Das Wichtigste ist die mitgebrachte Frage oder die Absicht.
Die Ibogain Wirkdauer ist ebenso abhängig vom Setting. Mit Setting sind die äußeren Rahmenbedingungen gemeint wie der Ort, die Gestaltung des Ortes, die Atmosphäre etc. Ein Haus draußen in der Natur ist ideal hierfür. Ebenso wichtig ist das Vertrauen zu der begleitenden Person wie zu dem Pflanzengeist.

Die drei Phasen

Der Wirkungsbeginn, die Aufstiegsphase oder die Phase des Einflutens, setzt in der Regel zwischen 60 und 120 Minuten nach der Einnahme ein. Dies wird meist durch ein Summen im Ohr wahrgenommen. Darauf folgen dann die immer stärker werdenden Visionen und persönlichen Bilder im Geiste (Plateauphase). Nach 4 bis 6 Stunden verlieren die Wachträume dann an Intensität und der selbstreflektierende und verarbeitende Prozess setzt ein (Abstiegsphase oder Phase des Abflutens).
Nachwirkungen und Verarbeitungsprozesse des Erlebten können noch 24 bis 72 Stunden nach der Einnahme auftreten, in seltenen Fällen (5%) auch noch länger. Wird HCL (Hydrochlorid) konsumiert ist die Ibogain Wirkungsdauer etwas kürzer. Gemäß Erfahrungsberichten fehlt bei dem reinem HCL allerdings die „ehrliche Komponente“ die in dem natürlichen Produkt (TA mit allen Alkaloiden) noch enthalten ist.

 

Wie wirkt Ibogain?

Wie wirkt Ibogain?

Die Ibogain Wirkung ist individuell verschieden, pauschal kann man sie nicht beschreiben. Man kann sie nur erleben. Der Pflanzengeist hat seine eigene Weisheit und scheint genau zu wissen, wo er ansetzen muss.

Die durch Ibogain ausgelöste oneirogene Erfahrung forciert die Auseinandersetzung mit dem Selbst (Ibogain – Wikipedia). In einer Art Wachtraum werden oft unbewusste und verdrängte Episoden des eigenen Lebens an die Oberfläche des Bewusstseins gehoben, werden dadurch erkannt und bearbeitet. Man wird mit der Grundproblematik seines Lebens konfrontiert. Viele beschreiben, dass sie eigene Themen nach der Erfahrung klarer sehen. Dieser ungeschönte Blick in das eigene Sein ermöglicht eine größere Selbstverantwortung und unterstützt den Anwender, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Man agiert nicht länger aus gewohnten Mustern heraus, sondern bekommt die Möglichkeit, sich gewissermaßen neu zu programmieren. Menschen beschreiben nach einer Iboga-Erfahrung sehr unterschiedliche Verläufe. Von Heilung sprechen wir nicht.

 

Wirkung von Ibogain in höheren Dosierungen:

  • Stimulierender Effekt
  • Oneirogen (Traumerzeugend) bei geschlossenen Augen: Das Sehen von Lebensereignisse des eigenen Lebens in Bildern aus der Sicht des Beobachters. Dies geschieht ohne Wertung. Hierbei kann der Anwender die Ursache seiner Probleme erkennen.ie Ursachen seiner Probleme aus
  • Tiefes Verständnis und Annahme über Ursachen und Zusammenhänge der eigenen Probleme durch Epiphanie (plötzliche Erkenntnis einer größeren Wahrheit) begleitet von einem Gefühl der Liebe und Geborgenheit
  • Die Ibogain Wirkung verschafft tiefgründige Einsichten in das Unterbewusstsein
  • Halluzinationen (weniger bei offenen Augen, dafür aber auch andere Sinne betreffend, vor allem das Hören)
  • Wachträume
  • Zugänglichmachung frühkindlicher Erinnerungen
  • Reisen in vergangene Leben
  • Religiöses, spirituelles und mystisches Empfinden
  • Anstrengung für Körper und Geist (körperliche Schlappheit, hält je nach Dosis teilweise über 24 Stunden an!)
  • Raum für das, was lange unbeachtet blieb.
  • Stärkung des Selbstbewusstseins
  • Manche Teilnehmende berichten, dass sich ihr Blick auf eigene Gewohnheiten verändert hat.
  • Belebung der Fantasie
  • In kleinen Mengen wird die Wirkung meist als subtil beschrieben.

 

 

 

 

Welche Nebenwirkung kann Iboga haben?

Nebenwirkungen die bei einer höheren Dosierung auftreten können

Die Einnahme von Iboga kann eine Reihe von Nebenwirkungen verursachen. Hier müssen wir deutlich zwischen Microdosierung und einer höheren Dosierung wie z.B. in einer Reise unterscheiden.
Bei einer höheren Dosierung und sachgemäßen Gebrauch sind folgende Nebenwirkungen möglich:

  • Mundtrockenheit
  • Zittern
  • Schwindel
  • Übelkeit
  • Erhöhte Lichtempfindlichkeit
  • Ohrensausen
  • Gleichgewichtsstörungen
  • Geräuschempfindlichkeit
  • Erbrechen
  • Erhöhung der Herzfrequenz (speziell am Anfang und dauert nur kurz an)
  • Körperliche und geistige Schlappheit in den Stunden danach. Diese sind zeitlich begrenzt, sind individuell, altersbedingt verschieden und gehen vorbei.

Ungünstige Nebenwirkungen bei unsachgemäßen Gebrauch

Bei einer höheren Dosierung und unsachgemäßem Gebrauch wie Überdosierung oder Mischkonsum (Medikamente und Substanzen) bzw. Anwendung trotz organischer oder psychischer Vorerkrankung oder mentaler Überforderung aufgrund bestimmter unerwarteter Lebensereignisse sind folgende Nebenwirkungen möglich

  • Verwirrung
  • Psychosen
  • Halluzinationen
  • Serotonin Syndrom
  • Krämpfe
  • Atemstillstand
  • Herzrhythmusstörungen bis hin zum Herzstillstand
  • Usw.

Die meisten Todesfälle hätten bei Berücksichtigung der Ausschlusskriterien und Risikofaktoren verhindert werden können, dies sei hier deutlich erwähnt!

Unter keinen Umständen sollte eine Iboga Reise in höherer Dosierung allein zu Hause durchgeführt werden! Es sollte eine qualifizierte Aufsichtsperson dabei sein.
In der Microdosierung gibt es bei sachgemäßem Gebrauch keine oder nur geringfügige Nebenwirkungen. Diese sollte in der Dosierung individuell auf die Bedürfnisse der Person abgestimmt und alltagstauglich sein.
Bei unsachgemäßem Gebrauch können sich die Nebenwirkungen ähnlich wie bei dem sachgemäßen Gebrauch in einer höheren Dosierung anfühlen aber dementsprechend abgeschwächt.
Aber auch hier ein Warnhinweis: Iboga Microdosierung sollte nur von Erwachsenen angewandt werden und niemals bei Schwangerschaft, schweren Nieren- und Leberschäden, Herzerkrankungen oder Herzfehlern, einer ausgeprägten Persönlichkeitsstörung, einer akuten Psychose oder bei einem sehr schlechten Gesundheitszustand des Körpers.